In vielen HR-Abteilungen steigt der Druck: Vakanzen häufen sich, der Fachkräftemangel spitzt sich zu – und HR soll sofort liefern. Gerne strategisch und mit echter Wirkung, doch die Realität sieht oft anders aus.
Während parallel interne Projekte laufen, kommen von oben spontane Kampagnenwünsche rein. Für strategische Planung bleibt kaum Raum. Was folgt, ist eine Kette von Einzelmassnahmen ohne klares Ziel.
HR wird zum Brandlöscher, doch das eigentliche Feuer bleibt bestehen.
Diese Dynamik kennen viele Personalabteilungen nur zu gut. Zwischen operativem Overload, hohem Erwartungsdruck und mangelnder strategischer Unterstützung entsteht ein gefährlicher Aktionismus im HR. Und der ist nicht nur ineffektiv, sondern auch teuer.
Viele HR- und Recruiting Massnahmen entstehen aus dem besten Willen heraus und sollen die Arbeitgebermarke stärken. Doch ohne strategische Grundlage laufen sie ins Leere. Die Folge: Gut gemeint, aber schlecht gemacht. Hier ein paar typische Beispiele für aktionistisches Employer Branding:
Wer Employer Branding ohne roten Faden betreibt, riskiert mehr als nur ineffektive Massnahmen. Der Schaden reicht tiefer:
Und vor allem: Investitionen in Employer Branding bringen nicht den gewünschten Erfolg. Das tut weh – finanziell und kratzt am guten Ruf. Es ist also kein Wunder, dass HR in vielen Organisationen als «unbeliebt» gilt, weil es als reaktiv und überfordert erscheint. Dabei liegt das Problem oft nicht beim Team, sondern beim fehlenden systemischen Ansatz. Das untergräbt den Wert strategischer Personalarbeit und verschwendet wertvolle Ressourcen. Was heisst das für dich konkret? Wie du aus dieser Dynamik rauskommst, zeige ich dir hier.
Wie also den Kurs ändern? Der Schlüssel liegt im Fokus: Ein Leitgedanke statt lose Massnahmen.
Employer Branding braucht keinen Aktionismus, sondern eine klare Ausrichtung. Statt ständig Feuer zu löschen, braucht es einen Plan, um den Brandherd zu finden. Entscheidend ist ein übergeordneter Leitgedanke, der alle Aktivitäten zusammenhält:
Ein solcher Leitgedanke könnte zum Beispiel lauten: „Wir schaffen sinnstiftende Arbeit für Menschen, die sich für die älteren Generationen einsetzen und bereit sind, den Status quo herauszufordern“. Wichtig ist: Der Gedanke ist prägnant, glaubwürdig und zieht sich durch alle Massnahmen.
Dieser Leitgedanke wirkt wie ein innerer Kompass. Er hilft dabei, Entscheidungen zu treffen, Prioritäten zu setzen und eine konsistente Arbeitgebermarke aufzubauen – nach innen wie nach aussen.
Ein strategisches Konzept im Employer Branding hilft dir, den Schalter vom Reagieren zum Gestalten umzulegen. Diese vier Schritte bringen Struktur in deine Massnahmen:
Ein starkes Employer Branding lebt nicht von Einzelaktionen, sondern von einem klaren, alles verbindenden Leitgedanken. Wer planlos vorgeht, bleibt im Reaktionsmodus und riskiert, als HR-Abteilung den Anschluss zu verlieren.
Stell dir vor: deine Arbeitgebermarke zieht die richtigen Talente an, deine Massnahmen zeigen messbare Wirkung und du wirst als strategischer Partner im Unternehmen geschätzt. Mit einem strategischen Vorgehen erreichst du genau das – HR gewinnt an Profil, Wirkung und Einfluss. Die oben genannten vier Schritte sind dein Weg dorthin. Und es lohnt sich. Denn wer den roten Faden findet, spart nicht nur Geld, sondern stärkt dauerhaft die Arbeitgebermarke und das Vertrauen der Menschen, die für sie arbeiten sollen.
Du willst raus aus dem Reaktionsmodus und wissen, wie du deine Employer Branding Aktivitäten gezielt und wirksam aufsetzt? Lass uns gerne sprechen – im kostenlosen Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam, wo du stehst und was dich weiterbringt. Ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme.
Bonjour, ich bin Elise. Sparringspartnerin für Arbeitgeber, Digital Marketing Expertin mit Spezialisierung auf Employer Branding und Gründerin von onyva. Ich schärfe deine Positionierung als Arbeitgeber und mache erlebbar, wofür dein Unternehmen steht – damit du die passenden Mitarbeitenden findest und sie länger bleiben.